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alte "Zweckeler Begriffe":

"Konsumweg" alter öffentlicher Verbindungsweg zwischen Händelstraße und Mozartstraße, benannt nach dem 1984 geschlossen Konsum- Lebensmittelladen an der Ecke Händelstraße/Beethovenstraße
"Taschenweg" wie oben der gleiche Verbindungsweg, Name durch den damals seit den 20er Jahren am Wegeingang wohnenden Metzgermeister "Heinrich Taschen",
"Makkaronihof" Kleine Siedlung an der Redenstraße, die im 2ten Weltkrieg zum Kriegsgefangenenlager Zweckel gehörte, und später zu Siedlungswohnungen umgenutzt wurden.
Nach dem Krieg wohnten hier viele italienischen Gastarbeiter. Um die 2015er Jahre, wurden die Gebäude durch Privatisierung in kleine Haushälften mit Gärten umgebaut und modernisiert.
"Heischer Ort" "Heischer Ort" ist ein alter, aus grauer Vorzeit bekannter Name. Den Alten, im Norden lebenden Bewohnern immer noch ein Begriff. Man bezeichnet den ländlichen Bereich zwischen der Stadtgrenze Buerelterstraße, Scholverstraße, Breickerhöfe und der Weiherstraße an der nördlichen Stadtgrenze nach Dorsten mit den dortigen Höfen und Kotten als "Heischen Ort". Der "Name Heischer Ort" stammt wohl von dem alten Wort "heischen" oder "erheischen"., bekommen oder organisieren.
"Rüterei" Die "Rüterei" bezeichnen die ganz im Norden lebenden Einwohner die Wohnbebauung an der Weiherstraße. Der Name rührt von den dort lebenden bzw. den ehemaligen Bewohnern mit Hausnamen Rüter oder denen, mit verwandtschaftlichen Verhältnissen mit gleichen Namen.
"Bohnekämper" Als "Bohnekämper" bezeichnet man auch heute noch die Bewohner die an Bohnekampstraße und Knappenstraße leben, bzw. die Menschen, die vor dem Leerzug der Häuser an der Schlägelstraße und Eisenstraße wohnten.
"Hühnerwiese" Die Hühnerwiese war der geschlossene Innenbereich zwischen Schlägel-, Eisen,- und Bohnekampstraße. Dieser Innenbereich wurde für die Kleintierhaltung und als Gartenbereich der Anwohner benutzt. Für die Jugend gab es dort immer einen Bolzplatz (Fußballplatz) "die Hühnerwiese"
"Breikerhöfe" Die "Breikerhöfe" sind eine Ansiedlung alter Höfe und Kotten im nördlichen Bereich der Feldhauserstraße. Der Name stammte von dem Bauerngeschlecht Breik, im Mittelalter"to Braik".
"Schanzenhof" Der "Schanzenhof" war eine ehemalige Lagersiedlung stadtauswärts Richtung Dorsten. Dort stand auch ein Weltkriegs Hochbunker für die Anwohner, Beschäftigten der damaligen IG- Farbenfabrick und der Zeche Zweckel.
"Elenorenheim" Das "Elenorenheim" war während des ersten Weltkrieges laut alten Postkarten ein Krankenhaus für verletzte Soldaten. In den 30er und 40er Jahren wurde es als Isolierkrankenhaus für Lungenerkrankte wie z.B. Tuberkulosekranke genutzt, später abgerissen,
"Im Ort" Heute ist "Im Ort" eine Neubau-Siedlung mit Reihenhäuser im Bereich zwischen Bohnekampstraße, Tunnelstraße und Hammerstraße. "Im Ort" war eine Kriegs- Gefangensiedlung während des 2ten Weltkrieges. Die Gefangen wurden auf der Zeche Zweckel und Scholven eingesetzt, aber auch für das Projekt Hydrierwerk Zweckel. Nach dem Krieg wohnten wegen des großen Wohnungsmangel Vertriebene und Kriegsflüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten hier in den Lagerhäusern. Durch die Zerstörungen der Alliierten Luftangriffe herrschte enorme Wohnungsnot.
"Die Lune" Die "Lune" war der ländliche Bereich zwischen Feldhauserstraße, Vossstrasse, Konrad- Adenauerstraße und im Norden der Zechen- und Hafenbahnlinie. Hier hatte der Bauer genannt Lunemann seine Felder, Wiesen und Wäldchen.
"Fredi- Klotz-Schule" Die Schüler der ehemaligen "Hauptschule Zweckel" ( Willy Brandt- Schule) bezeichneten Ihre Schule auf Nachfrage als "Fredi- Klotz-Schule". Fredi Klotz war der ehemalige Schul-Hausmeister an dieser Schule und ein ehemaliger Fußballstar beim SV Zweckel 23.


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